M18: KOMMUNISMUS STATT SPARDIKTAT

Aufruf des kommunistischen »…ums Ganze!«-Bündnisses gegen die Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt am 18. März 2015

Mit dem Aufhören anfangen

Warum wir am 18. März in Frankfurt auf die Straße gehen

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Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.
Dylan Thomas

Die Aussichten stehen so schlecht nicht, dass das Jahrhundert wie Mad Max endet: Beleidigte, aber bewaffnete Männerhorden mit Ray-Ban-Sonnenbrillen rasen auf Geländejeeps durch Steppenlandschaften und schießen alles über den Haufen, was ihnen über den Weg läuft. Im Hintergrund brennen die Städte.

Die Attentäter von Paris waren solche Typen, die Pegida-Demonstrant_innen in Dresden wären es gern. Die einen lesen den Koran, die anderen lieber Sachbücher über Lügenpresse und Chemtrails. Zwar gehören die einen der islamisierten Unterschicht und die anderen der weißen Mittelschicht an. Als ausrastende bzw. ausreisende Wut-Bürger_innen und autoritäre Charaktere aber funktionieren sie ähnlich: Wenn es in der Hölle zu eng wird, drängt es sie erst in die Kommentarspalten im Internet und dann auf die Straße. Einen Reim auf die sich verfinsternde Gegenwart machen sie sich, indem sie von Verschwörungen gegen ihre »Kultur« reden und dabei Verderben über andere bringen. Ob mit den eigenen Händen oder als Aufforderung an den Staat, noch mehr Ausländer_innen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, das Ergebnis ist am Ende das gleiche: massenhafter Tod. Worauf aber weder der_die fundamentalistische noch der_die rassistische Aktivbürger_in jemals kommen würde, ist zu fragen, warum die Welt so eingerichtet ist, wie sie eben ist. Geschweige denn etwas Vernünftiges dagegen zu tun. Womit wir beim Thema wären.
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Kolonialismus Reloaded – oder: das Problem Landraub: Erfahrungen einer grenzüberschreitenden Solidarität

Eine Gruppe von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Darmstadt, hat sich im Rahmen eines Bildungsprojekts mit „land grabbing“ in Tansania beschäftigt und hält am Montag, den 23.02.15 um 19 Uhr im HS5 in der Neuen Aula einen Vortrag. Thema „Kolonialismus Reloaded – oder: das Problem Landraub: Erfahrungen einer grenzüberschreitenden Solidarität“.

Inhaltlich soll es dabei um ein Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Nahrungsmittelökonomie geschaffen werden und die Frage diskutiert werden inwieweit dies eine Form einer neokolonialen Wirtschaftsordnung darstellt, die soziale Verwerfungen generiert. Anschließend werden wir anhand der Vorstellung einiger Projekte und Initiativen, die in diesem Themenfeld aktiv sind, diskutieren, wie konkrete Handlungsperspektiven aussehen könnten, um diesen sozialen Verwerfungen Widerstand entgegenzusetzen. Dabei soll es auch, insbesondere, um die Frage gehen, welche Rolle die Soziale Arbeit in diesem transnationalen und interkulturellen Kontext einnehmen kann. Nicht zuletzt werden wir an dieser Stelle unsere eigenen Erfahrungen und Reflexionen im Rahmen unseres Projekts einbringen und zur Diskussion stellen.

Eine Veranstaltung von SJ – Die Falken Tübingen und LevelUP – kommunistische Gruppe

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Informationsplenum zu Blockupy

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Informationsplenum zu Blockupy
am Mi. 25.2.2015, 20 Uhr
in der Schellingstr. 6, Tübingen
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Die Blockupy-Plattform Tübingen-Reutlingen lädt anlässlich des
Blockupy-Aktionstages gegen die Eröffnung der neuen Europäischen
Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main am Mi. 18.3. zu einem
Informationsplenum ein:

– Was ist in den letzten 3 Jahren bei Blockupy passiert?
– Welche Rolle spielt die Europäische Zentralbank (EZB) in der
kapitalistischen Krise?
– In welchem Verhältnis steht Blockupy zu den aktuellen Veränderungen in
Spanien und Griechenland?
– Was ist für den 18.03. in Frankfurt geplant und wie sieht die
Beteiligung aus Tübingen-Reutlingen aus?

18 null drei – ich nehm’ mir frei!
http://blockupy.org/18m/kampagne/

http://blockupy.org

Face the players, fight the game – M18: Die EZB-Eröffnungsparty crashen

Im Frühjahr 2015 bekommt die europäische Krisenpolitik ein Wahrzeichen: Der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in Frankfurt eröffnet. Bei einem großen Festakt werden sich Regierungsvertreter_innen aus ganz Europa zu ihren bisherigen Krisenlösungen gratulieren und sich (und uns) auf die nächste Runde Austeritätspolitik einstimmen. Der Ausnahmezustand soll institutionalisiert werden.

Doch massenhaft Menschen werden die Feier stören, denn Krisenlösungen im kapitalistischen Rahmen sind eine Katastrophe für die Menschen. Das Frühjahr 2015 wird so hoffentlich auch ein Wahrzeichen des Widerstands gegen die europäische Krisenpolitik, wenn Tausende von Menschen aus den europäischen Ländern und darüber hinaus zu den Aktionstagen gegen die EZB-Eröffnung anreisen. Wir rufen die antiautoritären Bewegungen dazu auf, sich an den Aktionen und Diskussionen zu beteiligen. Lasst uns diese Möglichkeit nutzen, um für die transnationale Selbstorganisierung im Kampf gegen Staat und Kapital zu werben und die Herrschaftsfeierlichkeit zu unserer Party zu machen.
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