Germany is coming home – Mobivortrag gegen die Einheitsfeier in Dresden

Am 3. Oktober will sich die deutsche Nation wieder selbst feiern – dieses Jahr unter dem Motto „Brücken bauen“ in Dresden. Sachsen wurde durch Pegida, Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und den immer wieder wütenden rechten Mob zum Sinnbild des Rechtsrucks in Deutschland. Und noch viel mehr: Die Landeshauptstadt Dresden ist zum Symbol und Ausgangspunkt der Restauration des neuen deutschen Nationalismus geworden. Die Brücken, die hier gebaut werden, verbinden letztendlich völkische, rassistische und nationalistische Kräfte zu einem Konsens von Abschottung, Armut und Ausgrenzung. Das Dresdner Bündnis “Solidarity without limits – Nationalismus ist keine Alternative” ruft zu Protesten vom 2.-3.10. auf. Warum diese notwendig sind, welche Planungen es gibt und wie sonst Perspektiven linksradikale Politik in Dresden aussehen, soll während der Veranstaltung besprochen werden. Also: Sachsen lädt ein: Let‘s crash their party!

Wann? Donnerstag 15.09. um 19 Uhr

Wo? Epplehaus (Karlstr.13, 72007 Tübingen)3oct_Banner

“Showtime” – Linksradikaler Aufruf zu Blockupy

Offizielles Weltoffenheitsblabla, verschärfter Konkurrenzkampf, institutionelle Abschiebepraxis: die Antwort der schwarzroten Koalition auf die jüngsten Krisen Europas ist zugleich die Alte – und Betriebsgrundlage der AfD. Die preist ihren deutschen Wähler*innen Rassismus und Nationalismus als Allheilmittel für das gesellschaftliche Übel an: was schlimm ist, soll noch schlimmer werden. Wer dagegen aufstehen will, darf aber von der sozialen Brutalisierung zum Wohle des deutschen Standorts und seiner rassistischen Abschottung nicht schweigen, die die Parteien von CSU bis Grüne betreiben. Wir rufen daher dazu auf, am 2. und 3. September auf den Straßen Berlins deutlich zu machen, dass ein Aufstehen gegen Rassismus ohne eine Kritik der Nation und ihrer Parteien nicht zu haben ist. Schon gar nicht zu Wahlkampfzeiten.187420

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Gegen die Einheitsfeier in Dresden: Solidarity without limits – Nationalismus ist keine Alternative

Am 3. Oktober will sich die deutsche Nation wieder selbst feiern. Dieses Jahr findet das zentrale Event der Einheitsfeierlichkeiten unter dem Motto „Brücken bauen“ in Dresden statt. Brücken sind eine gute Sache. Sie machen eine sichere Reise möglich. Man könnte viele Brücken bauen, z.B. über das Mittelmeer, und damit das Leben von zehntausenden Flüchtenden und Migrant*innen retten. Darüber nachzudenken, wie alle Menschen sicher das Mittelmeer überqueren könnten, wäre besonders am 3. Oktober, dem 3. Jahrestag des Bootsunglücks von Lampedusa, ein Anfang, um mit der europäischen Abschottungspolitik Schluss zu machen. Aber in Dresden wird es nicht darum gehen. Stattdessen soll mit dem üblichen Tam-Tam die vermeintliche Einheit von Kultur, Tradition, Staat und Bevölkerung herbeigefeiert werden. In der Realität sieht das ganz anders aus: Die deutsche Gesellschaft polarisiert sich, in Staat und Gesellschaft erfahren autoritäre und ausgrenzende Tendenzen Aufwind und die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Alles gute Gründe am Wochenende des 3. Oktobers die Einheitsfeiern in Dresden kritisch zu begleiten. Denn das Gastgeberland Sachsen lädt offiziell zum „Tanz“.3oct_Banner Weiterlesen

Vortrag: Mit Selbstverwaltung und Selbstverteidigung gegen die türkische Repression

Nachdem die Ambitionen des türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, die Verfassung zu ändern und sich damit zum neu­en Sultan eines neo-Osmanischen Reichs zu machen, am Wahlerfolg der HDP gescheitert wa­ren, hat er einen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten der Türkei begonnen um so Stimmen im nationalen Wählerspektrum zu gewinnen und sich der Bevölkerung als der starke Mann zu präsentieren, der die Türkei vor dem “Terrorismus” befreit.x19a3067-1038x576 Weiterlesen

Press Release by Beyond Europe on the evictions of self-organised projects in Thessaloniki (27th July 2016)

– Violent police evictions of social centers and refugee shelters in Thessaloniki shortly after the No Border Camp.
– Greece’s left government executes brutal anti-refugee policies of Europe.
– Self-organized spaces are the only secure shelters for refugees.
Early this morning, 27 July 2016, Greek police simultaneously evicted three self-organised Social Centers and Refugee Shelters:
    
1) For many years, Nikis was a well known Social Center directly at the inner-city promenade of Thessaloniki. For us and many of our friends, it has been a place of vivid solidarity in times of a general social crisis. Over the last months, the organizers there were hosting refugees.
2) Orfanotrofeio was a squat for and with refugees, occupied since December 2015. The activists have always emphasized that such projects are not set up as idealistic symbols, but out of a pressing daily necessity, responding to the catastrophic consequences of Europe’s anti-refugee policies.
3) Hurriya was the new squat for and with refugees that was occupied during this year’s No Border Camp at Thessaloniki. For the activists, this occupation was an important response to the humanitarian and political crisis created by European Governments. It showed that refugees and antiracists are able to deliver much needed relief. Hurriya was the place – it was accessible, it was set up well, and the first of twelve refugee families already was starting its new life there. The authorities just destroyed those achievements for the sage of maintaining [a hostile public] order.katalipsi-grafeia-syriza-630_0

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Press release by Beyond Europe on the No Border Camp from 15th-24th July in Thessaloniki

During the last week a public picture of “lawlessness” and “destructive energy” has been created surrounding the No Border Camp. For instance, Giannis Boutaris – the mayor of Thessaloniki – is concerned about the occupation of the Aristole University of Thessaloniki campus becoming a permanent space for a camp. Specifically, he is worried about „the hygiene, the security and the lack of protection for the private property that is inside the Aristotle University of Thessaloniki.“demo Weiterlesen

Give us all your money! – Support the No Border Camp and refugees´ struggles in Thessaloniki

From July 15th to 24th the NoBorder-Camp is taking place in Thessaloniki. After the eviction of Idomeni this May by the Syriza Government the situation for refugees and their supporters has become even worse. We want to support the struggles for unconditional freedom of movement also financially – therefore contribute to our crowd-funding campaign on Indiegogo or even better with a direct transaction to the bank account below!Banner1 Weiterlesen

PM: Antifa-Aktionswochenende gegen die Festung Europa

Am vergangenen Wochenende folgten AktivistInnen bundesweit,u.a. in Bremen, Berlin, Hameln, Bonn, München und Plauen, dem Aufruf „Die Festung Europa angreifen“ der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“(Nika). Dabei fanden an zahlreichen Orten Aktionen gegen „die Akteure der Abschottung und die Festung Europa“ statt.Festung-Europa-Angreifen-Aktionstage-NIKA

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PM: „Der Sommer wird heiß“ – Antifa diskutiert in Frankfurt ihre Strategien gegen Abschottung und Rechtsruck

Am Wochenende vom 18. – 19. Juni haben sich in Frankfurt an der Universität mehr als 100 Aktivist*innen der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) getroffen, um unter dem Motto „Der rechte Rand ist nicht genug: Gegen die Akteure der Abschottung“ über linke Handlungsstrategien gegen die Festung Europa und den gesellschaftlichen Rechtsruck zu sprechen. Dabei einigten sie sich auf eine antirassistische Aktionsreihe bis zum Herbst, mit der die Kritik an der Abschottung Europas und der Widerstand gegen die AfD verbunden und ausgeweitet werden soll. Die Konferenz war das zweite Treffen der Kampagne.Reche-Rand-ist-nicht-Genug-Teaser-Banner-1024x573 Weiterlesen

Fortress Europe starts here – Convoy to No Border Camp in Thessaloniki

Fortress Europe starts here. We already want to politicise the journey to the No Border-Camp in Thessaloniki and therefore we will organise a convoy from Frankfurt am Main, Germany via Milano and Ancona, Italy to Thessaloniki. Together with Italian groups and collectives we are planning different antiracist actions and stops in Italy. We then take the ferry from Ancona to Igoumenitsa, Greece.autocade Weiterlesen